Video beschleunigen oder verlangsamen

Eine Geschwindigkeit zwischen 0,25× und 4× wählen, um aus einer langen Aufnahme einen Zeitraffer-Clip zu machen oder einen Moment in Zeitlupe zu dehnen. Alles wird auf dem eigenen Gerät verarbeitet.

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So funktioniert's

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    Das Video auswählen oder hineinziehen (MP4, MOV, WebM oder MKV).

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    Eine Geschwindigkeit von 0,25× (viermal langsamer) bis 4× (viermal schneller) wählen und festlegen, ob der Ton bleibt.

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    Auf „Video beschleunigen“ klicken und das neue Video herunterladen. Nichts wird hochgeladen.

Vom Zeitraffer bis zur Zeitlupe

Ein Video zu beschleunigen ist der einfachste Weg, lange Aufnahmen sehenswert zu machen: Ein Kochvorgang, eine Zeichnung, ein Möbelaufbau oder eine Autofahrt wird bei 2× oder 4× zu einem flotten Clip im Zeitraffer-Stil. Bei 4× dauert das Video nur noch ein Viertel so lang: Aus 10 Minuten Aufnahme werden 2 Minuten und 30 Sekunden.

Verlangsamen bewirkt das Gegenteil. Bei 0,5× oder 0,25× dauert ein Sprung, ein Spritzer oder ein Trick doppelt oder viermal so lang, was einen Zeitlupen-Effekt erzeugt. Echte Zeitlupe wird allerdings mit hoher Bildrate aufgenommen: Ein normales 30-fps-Video bei 0,25× zeigt jedes Bild viermal so lang, schnelle Bewegungen wirken dadurch ruckeliger als im Zeitlupenmodus des Smartphones.

Was mit dem Ton passiert

Für den Ton gibt es zwei Möglichkeiten. Ton behalten: Er wird um denselben Faktor beschleunigt oder verlangsamt wie das Bild und bleibt damit synchron. Wie bei einer Schallplatte mit falscher Drehzahl ändert sich dabei auch die Tonhöhe: Bei 2× klingen Stimmen hoch und quietschig, bei 0,5× tiefer. Vidmini korrigiert die Tonhöhe nicht.

Oder Ton entfernen, oft die sauberste Lösung für Zeitraffer und Zeitlupe. Musik lässt sich danach im Schnittprogramm oder direkt auf der Plattform hinzufügen. Soll nur der Ton weg, ohne die Geschwindigkeit zu ändern, ist „Ton entfernen“ die bessere Wahl: Dort wird das Video gar nicht neu kodiert.

Bildrate und Qualität

Eine Geschwindigkeitsänderung verschiebt das Timing jedes Einzelbilds, daher wird das Video mit dem WebCodecs-Encoder des Browsers neu kodiert, wenn verfügbar mit dem Hardware-Encoder des Geräts. Beim Beschleunigen würde die Bildrate mitsteigen: Ein 30-fps-Video bei 4× bräuchte 120 Bilder pro Sekunde. Vidmini begrenzt die Ausgabe auf 60 fps, die jedes Smartphone, jeder Browser und jede Plattform flüssig abspielt, und verwirft die überzähligen Bilder.

Jede Neukodierung bringt einen kleinen, meist unsichtbaren Verlust mit sich. Für eine schlanke Datei zuerst mit „Video schneiden“ nur den benötigten Abschnitt behalten und dann die Geschwindigkeit ändern: weniger Sekunden zu verarbeiten und ein kleineres Ergebnis.

Privat, kostenlos und ohne Wasserzeichen

Die gesamte Verarbeitung läuft im Browser, mit WebCodecs und WebAssembly. Das Video wird nicht hochgeladen, ein Konto ist nicht nötig und es wird kein Logo eingefügt. Einmal geladen, funktioniert die Seite auch offline. Eine Größenbeschränkung von unserer Seite gibt es nicht: Desktop-Rechner verarbeiten Dateien mit mehreren Gigabyte, Smartphones sind durch freien Arbeitsspeicher und Speicherplatz begrenzt.

Häufige Fragen

Wie lässt sich ein Video beschleunigen?

Video öffnen, 1,5×, 2× oder bis zu 4× wählen, festlegen, ob der Ton bleibt, und auf „Video beschleunigen“ klicken. Das Ergebnis ist ein kürzeres Video, das in jedem Player läuft.

Wie lässt sich ein Video verlangsamen?

Eine Geschwindigkeit unter 1× wählen, bis hinunter zu 0,25× (viermal langsamer). Das Video wird länger und Bewegungen wirken langsamer. Die flüssigste Zeitlupe gelingt mit Material, das mit hoher Bildrate aufgenommen wurde.

Warum klingt der Ton höher oder tiefer?

Der Ton wird um denselben Faktor schneller oder langsamer abgespielt wie das Video, was die Tonhöhe verschiebt: höher beim Beschleunigen, tiefer beim Verlangsamen. Wer lieber Stille möchte, entfernt den Ton.

Welche Bildrate hat das fertige Video?

Beschleunigen erhöht die Bildrate, die Ausgabe ist aber auf 60 fps begrenzt, damit sie auf jedem Gerät flüssig läuft. Bilder darüber hinaus werden verworfen.

Lässt sich das Video danach in Schleife abspielen?

Ja. Nach der Verarbeitung das Ergebnis über „Mit dieser Datei weitermachen“ an „Video loopen“ übergeben; dort wird es 2- bis 10-mal wiederholt, ohne erneute Neukodierung.

Wird das Video irgendwohin hochgeladen?

Nein. Es wird vom eigenen Browser verarbeitet und nie an einen Server gesendet. Die Seite kommuniziert nur mit vidmini.com für den eigenen Code, und es werden keine Tracking-Cookies verwendet.