Gesichter oder einen Bereich im Video verpixeln, ohne Upload

Vidmini findet alle Gesichter im Video automatisch, oder ein selbst gezogener Rahmen verdeckt Kennzeichen oder Text. Die Verpixelung geschieht auf dem eigenen Gerät: Die Aufnahmen, die geschützt werden sollen, verlassen weder Computer noch Smartphone.

Kein UploadKein WasserzeichenKeine Anmeldung

So funktioniert's

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    Video auswählen oder hineinziehen und den Modus wählen: alle Gesichter automatisch erkennen lassen oder selbst einen Rahmen auf der Vorschau ziehen.

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    Festlegen, ab wann und bis wann verpixelt wird (standardmäßig das ganze Video), und eine Stärke wählen: leicht, mittel oder stark. Der Gesichtsmodus startet auf stark.

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    Auf Video verpixeln klicken, das Ergebnis sorgfältig prüfen und herunterladen. Es wurde nichts hochgeladen.

Zwei Wege, um zu verbergen, was nicht gezeigt werden soll

Viele gelungene Aufnahmen enthalten ein Detail, das nicht gezeigt werden sollte: Passanten, die nie eingewilligt haben, gefilmt zu werden, ein Kind bei der Schulaufführung, das Kennzeichen eines parkenden Autos, ein Name auf einem Dokument, eine E-Mail-Adresse oder ein Passwort auf einem Bildschirm. Wer nur dieses Detail verpixelt, kann den Rest des Videos teilen.

Der automatische Modus ist für Menschen gedacht. Vidmini sucht die Gesichter im Video und verpixelt jedes gefundene Gesicht, Bild für Bild, ohne dass etwas gezeichnet werden muss. Die Rahmen werden etwas vergrößert, damit Haare und Kinn mit abgedeckt sind, und sie bleiben kurz bestehen, wenn ein Gesicht für einen Moment nicht erkannt wird, damit die Verpixelung nicht flackert.

Der manuelle Modus mit selbst gezogenem Rahmen ist für alles andere: ein Kennzeichen, einen Bildschirm, ein Logo, ein Dokument. Das Rechteck wird direkt auf der Videovorschau über das zu verbergende Detail gezogen und lässt sich beliebig oft neu zeichnen, bis es richtig sitzt. In beiden Modi lässt sich der Effekt auf einen Zeitraum beschränken, etwa auf die Sekunden, in denen das heikle Detail tatsächlich zu sehen ist.

Gesichter automatisch verpixeln, auf dem eigenen Gerät

Die Gesichtserkennung läuft im Browser, nicht auf einem Server. Beim ersten Mal wird ein kleines Erkennungsmodell von 1,2 MB (UltraFace, MIT-Lizenz) von vidmini.com geladen, genau wie der übrige Code der Seite. Das Video selbst wird nirgendwohin gesendet: Das Modell kommt auf das Gerät, nicht das Video auf einen Server.

Man sollte ehrlich einschätzen, was eine automatische Erkennung leisten kann. Deutliche Gesichter in brauchbarer Größe findet sie zuverlässig, sie kann aber ein sehr kleines Gesicht, ein seitlich oder abgewandtes Gesicht oder eines, das teilweise von einer Hand, einem Hut oder einer anderen Person verdeckt ist, übersehen. Deshalb startet der Gesichtsmodus mit starker Verpixelung, und deshalb gehört das Ergebnis vor dem Teilen immer angeschaut. Ist ein Gesicht durchgerutscht, das Ergebnis über „Mit dieser Datei weitermachen“ erneut an das Werkzeug übergeben und das Gesicht mit einem selbst gezogenen Rahmen abdecken.

Verpixelung, die sich nicht rückgängig machen lässt

Vidmini legt keinen sanften Weichzeichner über das Bild, sondern verpixelt den Bereich: Die Pixel im Rahmen werden durch große, einfarbige Blöcke ersetzt, ein Mosaik. Die ursprünglichen Details werden verworfen, in der Datei bleibt also nichts, was sich wiederherstellen ließe.

Das ist wichtig. Ein leichter Gaußscher Weichzeichner über Text oder einem Gesicht lässt sich manchmal teilweise umkehren oder erraten, vor allem bei kurzen Wörtern oder Zahlen. Ein Mosaik aus großen Blöcken nicht. Für Texte, Kennzeichen und Gesichter, die unlesbar bleiben müssen, empfiehlt sich die starke Stufe; leicht oder mittel reichen, wenn etwas im Hintergrund nur weniger auffallen soll.

Sensible Aufnahmen gehören nicht auf fremde Server

Die meisten Online-Tools zum Verpixeln haben einen Widerspruch eingebaut: Um ein Gesicht vor der Öffentlichkeit zu verbergen, wird das unverpixelte Video zuerst auf den Server eines Unbekannten hochgeladen. Für Journalisten, die eine Quelle schützen, Personalabteilungen mit internen Aufnahmen, Schulen, die ein Klassenvideo teilen, oder alle, die einen Clip mit anderen Menschen veröffentlichen, ist genau dieser Upload das Risiko, das vermieden werden sollte. Im Sinne der DSGVO ist es zudem eine weitere Stelle, die personenbezogene Daten verarbeitet.

Bei Vidmini liest und kodiert der eigene Browser das Video, mit der WebCodecs-API und dem Hardware-Encoder des Geräts. Die Seite darf die Datei nirgendwohin senden, und das lässt sich prüfen: Seite laden, Internetverbindung trennen und einen Bereich verpixeln. Es funktioniert weiterhin.

Grenzen, die man vorher kennen sollte

Im manuellen Modus bleibt der Rahmen, wo er gezeichnet wurde, und folgt keinem Gesicht und keinem Objekt, das sich durchs Bild bewegt. Bei einem bewegten Kennzeichen oder Objekt das Video zuerst mit dem Schneide-Werkzeug in kurze Abschnitte teilen und in jedem Abschnitt einen Rahmen setzen; ein etwas größerer Rahmen bietet außerdem Spielraum für kleine Bewegungen. Für Menschen in Bewegung ist der Gesichtsmodus meist die bessere Wahl.

Für mehrere Bereiche zuerst den ersten verpixeln und das Ergebnis dann über „Mit dieser Datei weitermachen“ erneut an das Werkzeug übergeben, um den nächsten Rahmen zu ziehen. Das Video wird neu kodiert, um den Effekt anzuwenden, der Ton wird unverändert übernommen. Das Werkzeug akzeptiert alle Formate, die die Seite liest: MP4, MOV (auch iPhone-Videos), WebM, MKV, M4V und ältere Formate wie AVI oder WMV über den Ersatz-Konverter, der ebenfalls auf dem Gerät läuft.

Häufige Fragen

Wie verpixelt man Gesichter in einem Video?

Video öffnen, den Modus wählen, der alle Gesichter automatisch erkennt, und auf Video verpixeln klicken. Die Gesichter werden im gesamten gewählten Zeitraum erkannt und verpixelt, standardmäßig in der starken Stufe. Das Ergebnis vor dem Teilen ansehen: Wurde ein Gesicht übersehen, mit der Datei weitermachen und es mit einem selbst gezogenen Rahmen abdecken.

Wie zuverlässig ist die automatische Gesichtserkennung?

Deutliche Gesichter von vorn erkennt sie gut, perfekt ist sie aber nicht. Sehr kleine, abgewandte oder teilweise verdeckte Gesichter können übersehen werden. Das ganze Video vor dem Veröffentlichen immer prüfen und dort, wo ein Gesicht nicht abgedeckt ist, einen Rahmen von Hand ergänzen.

Folgt die Verpixelung bewegten Gesichtern oder Autos?

Im Gesichtsmodus ja, was Gesichter betrifft: Sie werden im Lauf des Videos immer wieder erkannt, die Verpixelung wandert also mit jeder Person mit. Ein von Hand gezogener Rahmen bleibt fest; bei einem fahrenden Auto oder Kennzeichen das Video in Abschnitte schneiden und jeden mit einem passend platzierten Rahmen verpixeln.

Kann jemand die Verpixelung später entfernen?

Nein. Der Bereich wird verpixelt, die ursprünglichen Pixel werden durch einfarbige Blöcke ersetzt. Das verborgene Detail ist nirgends in der neuen Datei gespeichert und kann daher nicht wiederhergestellt werden. Das ist sicherer als ein sanfter Weichzeichner, der sich manchmal teilweise rückgängig machen lässt.

Wird mein Video für die Gesichtserkennung hochgeladen?

Nein. Die Erkennung läuft im Browser. Nur das Erkennungsmodell von 1,2 MB wird beim ersten Mal von vidmini.com geladen; das Video bleibt auf dem Gerät, und die unverpixelte Fassung erreicht nie einen Server. Unsere Content Security Policy erlaubt der Seite nur Verbindungen zu vidmini.com, und es werden keine Tracking-Cookies verwendet.

Verschlechtert das Verpixeln die Qualität oder verändert es den Ton?

Das Video muss neu kodiert werden, um die Verpixelung anzuwenden. Das übrige Bild durchläuft also einen Kodierdurchgang, meist ohne sichtbaren Unterschied. Die Tonspur wird unverändert kopiert. Ein Wasserzeichen wird nicht hinzugefügt.