Video in Teile schneiden

Ein langes Video in gleich große Teile oder in Clips mit fester Länge zerlegen, in wenigen Sekunden und ohne Qualitätsverlust. Alles passiert im Browser: Die Datei verlässt das Gerät nicht.

Kein UploadKein WasserzeichenKeine Anmeldung

So funktioniert's

  1. 1

    Das Video auswählen oder hineinziehen (MP4, MOV, WebM oder MKV).

  2. 2

    Die Aufteilung in gleiche Teile (2, 3, 4, 5 oder 10) oder nach fester Länge wählen (ein Teil alle 15 s, 30 s, 1 min, 5 min oder 10 min).

  3. 3

    Auf Video teilen klicken und die ZIP-Datei mit allen Teilen herunterladen, der Reihe nach nummeriert.

Zwei Arten zu teilen: nach Anzahl oder nach Länge

Die Aufteilung in gleiche Teile zerlegt das Video in 2, 3, 4, 5 oder 10 Stücke von ungefähr gleicher Dauer. Das ist die schnellste Wahl, wenn eine große Aufnahme einfach handlicher werden soll, zum Beispiel eine zweistündige Vorlesung in vier Teile von je etwa dreißig Minuten.

Bei fester Länge beginnt alle 15 Sekunden, 30 Sekunden, 1 Minute, 5 Minuten oder 10 Minuten ein neuer Teil; der letzte Teil enthält den Rest. Das passt zu Apps und Plattformen, die die Länge von Clips begrenzen: Eine Länge knapp unter der Grenze wählen und die Clips nacheinander posten. Ein Video lässt sich in bis zu 200 Teile zerlegen.

Verlustfrei und schnell, weil nichts neu kodiert wird

Vidmini dekodiert und komprimiert das Video nicht erneut. Jeder Teil entsteht, indem die originalen Video- und Audiodaten zwischen zwei Schnittpunkten unverändert in eine neue Datei kopiert werden. Die Qualität jedes Teils entspricht damit exakt dem Original, und selbst eine lange 4K-Aufnahme ist in Sekunden statt Minuten geteilt.

Dafür liegen die Schnitte auf Keyframes, den vollständigen Bildern, die ein Video in regelmäßigen Abständen speichert. Bei Handyvideos kommt meist alle 1 bis 5 Sekunden einer. Ein Teil kann deshalb etwas länger oder kürzer sein als gewählt, höchstens um diesen Abstand. Es gibt aber weder Überschneidungen noch Lücken: Jeder Teil beginnt genau dort, wo der vorherige endet.

Was heruntergeladen wird

Alle Teile kommen in einer einzigen ZIP-Datei, statt als Dutzend einzelner Downloads. Darin tragen die Dateien den Namen des Videos mit einer Nummer: urlaub-part01.mp4, urlaub-part02.mp4 und so weiter. So bleibt die Reihenfolge im Dateimanager und beim Hochladen erhalten.

Jeder Teil behält den Container der Quelle: Aus einer MP4-Datei werden MP4-Teile, aus einem iPhone-MOV werden MOV-Teile, und dasselbe gilt für WebM und MKV. Die Teile lassen sich in denselben Playern und Schnittprogrammen öffnen wie das Original.

Wann es sich lohnt, ein Video zu teilen

Der häufigste Grund sind Apps, die die Länge von Clips begrenzen: Ein langes Video wird dann als Folge kürzerer Clips im Status oder in der Story veröffentlicht. Außerdem werden lange Aufnahmen leichter handhabbar, etwa eine Vorlesung, ein Meeting, ein Webinar oder eine Gaming-Session, die man nachträglich ansehen oder in Folgen veröffentlichen möchte.

Auch wenn eine Datei zu groß ist, um sie am Stück zu verschicken, hilft das Teilen. Kleinere Teile lassen sich leichter an mehrere E-Mails anhängen oder über eine wackelige Verbindung hochladen. Ist ein Teil immer noch zu groß, schickt „Mit dieser Datei weiter“ ihn direkt an ein anderes Werkzeug, zum Beispiel den Kompressor.

Teilen, schneiden oder zusammenfügen?

Beim Teilen wird das ganze Video in aufeinanderfolgende Stücke zerlegt, keine Sekunde geht verloren. Wird nur ein bestimmter Abschnitt gebraucht, etwa eine einzelne Szene oder ein Highlight, ist das Werkzeug Video schneiden die bessere Wahl: Anfang und Ende werden selbst festgelegt, auf Wunsch bildgenau. Um Teile wieder zusammenzusetzen oder mehrere Clips zu einer Datei zu verbinden, gibt es Videos zusammenfügen.

Häufige Fragen

Verliert ein Video beim Teilen an Qualität?

Nein. Die Teile werden ohne Neukodierung aus dem Original kopiert, jeder hat also exakt dieselbe Bild- und Tonqualität wie das Ausgangsvideo.

Warum ist ein Teil etwas länger oder kürzer als gewählt?

Geschnitten wird auf Keyframes, damit nichts neu kodiert werden muss. Ein Teil kann deshalb höchstens um den Abstand zwischen zwei Keyframes von der gewählten Länge abweichen, bei Handyvideos meist 1 bis 5 Sekunden. Die Teile überschneiden sich nie, und es fehlt kein Abschnitt.

Wie viele Teile sind möglich?

Bei gleichen Teilen stehen 2, 3, 4, 5 oder 10 zur Wahl. Bei fester Länge hängt die Anzahl von der Dauer des Videos ab, bis zu 200 Teile. Ein sehr kurzes Video kann für die gewählte Einstellung zu kurz sein.

Welche Formate lassen sich teilen?

MP4, MOV (auch iPhone-Videos), M4V, WebM und MKV mit Codecs, die der Browser dekodieren kann, etwa H.264, HEVC, VP9 oder AV1. Die Teile behalten den Container der Quelle. AVI-, WMV- und FLV-Dateien funktionieren ebenfalls: Sie werden zuerst von einem eingebauten Ersatzkonverter auf dem Gerät umgewandelt, was langsamer ist und beim ersten Mal 32 MB herunterlädt.

Wird das Video irgendwo hochgeladen?

Nein. Der eigene Browser liest und teilt das Video, und auch die ZIP-Datei entsteht auf dem Gerät. Die Seite kommuniziert nur mit vidmini.com, um ihren eigenen Code zu laden, und setzt keine Tracking-Cookies. Einmal geladen, funktioniert sie sogar offline.

Kann ich ein Video auf dem Handy teilen?

Ja, in aktuellen Versionen von Chrome, Safari, Edge und Firefox auf Android und iPhone. Da nichts neu kodiert wird, geht das Teilen auch auf dem Handy schnell. Bei sehr großen Dateien setzen freier Arbeitsspeicher und Speicherplatz des Geräts die Grenze.