Stille aus einem Video automatisch entfernen
Vidmini findet die stillen Pausen einer Aufnahme und schneidet sie heraus, Bild und Ton gemeinsam. Alles passiert auf dem eigenen Gerät: Die Datei verlässt den Computer oder das Smartphone nie.
So funktioniert's
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Ein Video oder eine Audiodatei auswählen oder hineinziehen (MP4, MOV, WebM, MKV, MP3, M4A, WAV und mehr).
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Die Standardwerte übernehmen oder Stilleschwelle, Mindestlänge der Pausen und Puffer um die Sprache anpassen.
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Auf Stille entfernen klicken, prüfen, wie viele Sekunden entfernt wurden, und die Datei herunterladen.
So wird Stille erkannt
Vidmini misst die Lautstärke in kleinen Fenstern von 20 Millisekunden, vom Anfang bis zum Ende der Aufnahme. Jeder Abschnitt, der länger als die gewählte Pausenlänge unter der eingestellten Schwelle bleibt, gilt als Stille. Bild und Ton dieser Abschnitte werden gemeinsam entfernt und die übrigen Teile aneinandergefügt, sodass Lippen und Stimme synchron bleiben.
Die Erkennung beruht allein auf der Lautstärke. Das ist keine KI, und das Werkzeug versteht keine Wörter: Füllwörter wie „äh“ oder „ähm“ werden nicht entfernt, und erst ein ruhiger Raum macht die Schnitte möglich. Hintergrundmusik oder gleichmäßige Geräusche wie ein Lüfter oder Straßenlärm können den Pegel über der Schwelle halten und Schnitte verhindern.
Die drei Einstellungen
Die Stilleschwelle reicht von −60 dB bis −20 dB, Standard ist −40 dB. Nahe −60 dB wird nur nahezu völlige Stille geschnitten. Nahe −20 dB fallen auch Atemgeräusche, Raumklang und leise Töne weg. Hat die Aufnahme ein hörbares Grundrauschen, die Schwelle anheben.
Die Mindestlänge legt fest, ab welcher Dauer eine Pause entfernt wird: 0,3, 0,5 (Standard), 0,8 oder 1,5 Sekunden. Kurze Werte ergeben einen schnellen, dichten Rhythmus; lange Werte entfernen nur echte Lücken und lassen natürliche Atempausen stehen.
Der Puffer um die Sprache behält 0,05, 0,15 (Standard) oder 0,3 Sekunden vor und nach jedem Laut, damit die erste und die letzte Silbe nicht abgeschnitten werden. Ein größerer Puffer klingt natürlicher, ein kleinerer ergibt knackigere Jump Cuts.
Für Talking-Head-Videos, Tutorials und Podcasts
Pausen von Hand im Schnittprogramm zu entfernen heißt, die Zeitleiste abzufahren und Clips einzeln zu teilen. Bei einem Video, in dem jemand in die Kamera spricht, einem Bildschirm-Tutorial, einer aufgezeichneten Vorlesung oder einem Vlog erledigt dieses Werkzeug den ersten Rohschnitt in einem Durchgang und liefert den typischen Jump-Cut-Stil von YouTube, TikTok und Reels.
Auch Audiodateien funktionieren. Eine Podcast-Folge, ein Interview oder ein Sprachmemo hineinziehen und eine M4A-Datei ohne Leerlauf erhalten. Bei Videos bleibt der Container der Quelle erhalten: MP4 bleibt MP4, MOV bleibt MOV. Bild und Ton werden in einem einzigen Durchgang neu kodiert; das Ergebnis ist also nicht verlustfrei, auf aktuellen Geräten ist der Unterschied aber kaum sichtbar.
Privat und kostenlos
Die Aufnahme wird vom Browser analysiert und geschnitten, mit der WebCodecs-API und WebAssembly. Nichts wird hochgeladen, es gibt kein Konto und kein Wasserzeichen, und nach dem Laden der Seite funktioniert alles offline. Eine Größenbegrenzung setzen wir nicht; auf Smartphones bestimmen freier Arbeitsspeicher und Speicherplatz, wie lang eine Aufnahme sein kann.
Häufige Fragen
Warum wurde keine Pause gefunden?
Keine ruhige Stelle passte zu den gewählten Einstellungen. Die Stilleschwelle anheben (zum Beispiel auf −30 dB) oder eine kürzere Pausenlänge wählen und erneut starten. Auch Hintergrundmusik oder Rauschen kann den Ton über der Schwelle halten.
Wie viel Zeit wird entfernt?
Das hängt davon ab, wie viele Pausen die Aufnahme enthält. Nach der Verarbeitung zeigt das Ergebnis genau an, wie viele Sekunden Stille entfernt wurden, und über „Anpassen“ lassen sich andere Einstellungen ausprobieren.
Werden „äh“ und „ähm“ entfernt?
Nein. Das Werkzeug ist keine KI und erkennt keine Wörter. Es schneidet nur Abschnitte, die leiser als die gewählte Schwelle sind; Füllwörter in normaler Lautstärke bleiben also erhalten.
Lässt sich Stille aus einer MP3-Datei oder einem Podcast entfernen?
Ja. Audiodateien wie MP3, M4A, WAV, OGG und FLAC werden unterstützt. Die Pausen werden geschnitten und das Ergebnis als M4A (AAC) gespeichert.
Leidet die Qualität?
Bild und Ton werden einmal neu kodiert, was immer einen kleinen Verlust bedeutet. Mit Hardware-Kodierung fällt er kaum auf, und die mehrfachen Exporte eines klassischen Schnitts entfallen.
Wird meine Aufnahme hochgeladen?
Nein. Analyse und Schnitt finden im eigenen Browser statt. Die Seite darf nur mit vidmini.com kommunizieren, um ihren eigenen Code zu laden, und es werden keine Tracking-Cookies verwendet.